Schweizer Genauigkeit in der Lehre

Die Universität St. Gallen verkörpert wie kaum eine andere Institution die Schweizer Diskretion Qualität in der Erziehung. Sie ist seit Bestehen (gegründet wurde sie 1898) eine der Top-Universitäten der Welt und hat ehemalige Vorstandvorsitzende der Deutschen Bank wie Josef Ackermann, Nick Hayek von Swatch oder Peter Fankhauser, Chef von Thomas Cook, als Alumini.

Gegründet wurde die Einrichtung vom Kanton St. Gallen, der die Ausbildung für Handel und Verwaltung verbessern wollte. Sie war damit eine der ersten Universitäten überhaupt, die Betriebswirtschaft unterrichteten. Für eine kurze Zeit trug sie den Namen Hochschule St. Gallen für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften, wurde aber 1994 wieder in Universität St. Gallen benannt.

Der Campus befindet sich auf dem Rosenberg, Studenten können von hier aus über die Stadt St. Gallen schauen. Unterrichtet wird in fünf Fakultäten: School of Management, School of Finance, Law School, School of Economics and Political Science, School of Humanities and Social Sciences.

Neue Studenten durchlaufen zunächst ein allgemeines breit angelegtes Grundstudium bevor sie sich für eine der Fachrichtungen entscheiden können.

St. Gallen hat eine internationale Ausrichtung was Forschung und Lehre angehen. Satzungsgemäß dürfen aber nur 25 Prozent der Studenten Ausländer sein. Abgeschlossen wird das Studium mit einem Master oder Bachelor, es gibt auch die Möglichkeit, einen Doktortitel zu erlangen.

Die Uni beschäftigt 98 Professoren, die von 81 Assistenten unterstützt werden und hat 200 Angestellte in der Verwaltung, die sich um die etwa 8000 Studenten kümmern.

Das Studium kostet neben einer Anmeldegebühr von 250 Franken pro Semester 1226 Franken für Schweizer und 3126 für Ausländer im Bachelor Studiengang. Die Uni rät das man pro Monat 2300 Franken Budget zur Verfügung hat, um als Student über die Runden zu kommen (Studiengebühren eingeschlossen). Damit ist der Zugang nur wohlhabenden Studenten frei, auch wenn es einige Stipendien gibt. Man muss als Bewerber das Abitur oder einen ähnlichen Schulabschluss haben und Deutschkenntnisse nachweisen.