Oxford: Schmiede des Establishments

Wer in Oxford Management studiert hat. wird an der Said Business School der University of Oxford von Oxford eingeschrieben gewesen sein, aber es reicht heute schon aus zu sagen, man habe in Oxford studiert, um ein Jobangebot zu bekommen. Die Schule ist 1996 nach Wafic Saïd benannt worden, der über 70 Millionen Pfund gespendet hat und ein saudi-arabischer Geschäftsmann ist, der mit allem, auch Waffen, handelt und dabei zum Milliardär geworden ist.

Hier haben einst die Winklevoss-Brüder studiert, die mit Mark Zuckerberg darum stritten wer Facebook erfunden habe, aber auch zahlreiche Sportler und Politiker.

Es werden hier sowohl Bachelor als auch Master-Studiengänge angeboten. Bei den Bachelor-Studiengängen kann man einen Abschluss als Bachelor of Arts in Economics and Management machen.

An der Said Business School kann man in knapp einem Jahr einen Master machen, in drei Abschnitten, die jeweils zwölf Wochen dauern. Einiges länger, nämlich 21 Monate dauert es um den Executive Master of Business Administration-Abschluss machen zu können. Voraussetzung ist hier aber, dass man bereits 5 Jahre Berufserfahrung im Management hat.

Auch wenn die Schule zu den jüngeren Institutionen gehört hat sie sich doch sehr schnell Weltruf verschafft und gehört heute zur Spitze in England und Europa.

Um an der elite-Uni studieren zu können, muss man einige Kriterien erfüllen. Zm einen muss man die allgemeine Hochschulreife vorweisen und ein Erst-Studium abgeschlossen haben. Im Lebenslauf macht sich auch eine praktische Berufserfahrung gut. Man muss gute Englischkenntnisse und Mathematikkenntnisse nachweisen. In einem Essay müssen folgende Fragen beantwortet werden: “Nimm eine Statistik oder einen Trend der Dich schockiert. Warum ist das wichtig für Dich und wie kannst Du das verbessern?” und “Gibt es etwas das nicht im CV steht, aber das das Komitee unbedingt wissen sollte.”

Man muss dann noch das Bewerbungsformular ausfüllen und 150 Pfund Anmeldegebühr bezahlen. Dann gilt es zu warten und zu hoffen, dass man angenommen ist,

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